Artikel mit dem Tag "lesenswert"



Gilles Leroy: Alabama Song
Literatur · 17. Juli 2021
Once again to Zelda ... Ebenso wie in "Tage mit Gatsby" kommt in "Alabama Song" Zelda Fitzgerald zu Wort. Doch da endet die Ähnlichkeit auch, denn Gilles Leroy Zelda ist eine gänzlich andere. Galliger. Schartiger. Gepeinigter. Ein faszinierender Gegenpol zu "Tage mit Gatsby". Lesenswert!

Melissa Harrison: Vom Ende eines Sommers
Literatur · 13. Juli 2021
Man stelle sich die "Kinder aus Bullerbü" ohne romantische Verklärung, stattdessen mit anstehenden epochalen Umwälzungen und einem vierzehnjährigen Mädchen, das seinen Platz in einer fest gefügten Welt sucht, vor - dann hat man in etwa eine Vorstellung dieses Romans. Atmosphärisch, sensibel, sprach- und bildgewaltig. Sehr lesenswert!

Ewald Arenz: Ehrlich & Söhne
Literatur · 12. Mai 2021
Ein familiengeführtes Bestattungsunternehmen, eine Familie mit ebenso zahlreichen wie herzallerliebsten Marotten und einer recht bewegten Familiengeschichte, ein unvermutet aufgetauchter Leichnam - und nicht zuletzt die Liebe. Wer nach "Der große Sommer" unbedingt mehr Arenz braucht, dem sei dieser Roman wärmstens empfohlen.

Kate Atkinson: Die vierte Schwester
Literatur · 12. April 2021
Ein aus dem elterlichen Garten verschwundenes dreijähriges Mädchen. Eine verschwundene schwarze Katze. Ein ungeklärter Mord an einer jungen Frau. Ein junger Ehemann mit gespaltenem Schädel. All diese Fälle landen irgendwie bei dem grumpy Privatdetektiv Jackson Brodie. Und er nimmt sich ihrer an - auch wenn er viel lieber in Südfrankreich wäre. Kate Atkinsons Roman von 2004 erscheint heute erneut - und er lohnt sich. Inhaltlich und sprachlich.

Mary McCarthy: Die Clique
Literatur · 02. April 2021
Acht junge College-Absolventinnen im New York der 1930er Jahre: fesselnd und stellenweise beklemmend aktuell. Lesenswert!

Jean Cocteau: Kinder der Nacht
Literatur · 12. März 2021
Dies ist weniger eine Rezension, als vielmehr eine Liebeserklärung (und eine persönliche Lesegeschichte). Ein Roman wie ein Fiebertraum. Fulminant!

Tove Ditlevsen: Kindheit (Erster Teil der Kopenhagen-Trilogie)
Literatur · 29. Januar 2021
„Die Kindheit ist lang und schmal wie ein Sarg, aus dem man sich nicht allein befreien kann.“ Der erste Band der "Kopenhagen-Trilogie", in dem Tove Ditlevsen ihre Kinderjahre in den 1920er Jahren beschreibt, ist für mich ein absolutes Lese-Highlight - inhaltlich, sprachlich, emotional. Ganz große Leseempfehlung!

Literatur · 28. Dezember 2020
Endlich darf ich euch von diesem Thriller erzählen, den ich bereits Ende September gelesen habe, der aber erst heute erscheint. Und darum geht's: Als Rowan Caine die Stellenanzeige liest, in dem eine Nanny für vier Mädchen in einem Landhaus in Schottland gesucht wird, weiß sie: Das ist genau das Richtige für sie! Ihren Job als Erzieherin in der Kita hat sie satt, seit sie bei einer Beförderung übergangen wurde. Ihre Mitbewohnerin und beste Freundin ist für einige Monate verreist, Single...
Literatur · 15. Dezember 2020
Die USA in sehr naher Zukunft: Donald Trump hat zwei Amtszeiten hinter sich gebracht, jetzt regiert Ivanka. Die Polizeigewalt kennt kaum noch Grenzen und die NRA hat das Land fest im Griff. Frank Brill, ehemaliger Zeitungsredakteur, hat nichts mehr zu verlieren: Er beschließt, sich an allen zu rächen, die er für die Struggles in seinem Leben verantwortlich macht. Und so startet er einen todbringenden Roadtrip durch das Land ... halb Satire, halb Thriller - und doch viel mehr. Lesenswert!

Literatur · 10. Dezember 2020
Ein Bordell 1927 in Berlin: Das ist die Umgebung, in der die achtjährige Hedi aufwächst - und daran ist aus ihrer Sicht überhaupt nichts auszusetzen. Ein Gefängnis 1954 in Los Angeles: Das ist Hedis letzte "Wirkungsstätte" - nach einer fulminanten Karriere in Hollywood ist sie nunmehr eine Mörderin. Wie es so weit kommen konnte, das erzählt Anna Basener ebenso rotzig wie unterhaltsam in diesem Roman (nichts für Zartbesaitete und Zimperliesen).

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