Artikel mit dem Tag "lesenswert"



Tove Ditlevsen: Kindheit (Erster Teil der Kopenhagen-Trilogie)
Literatur · 29. Januar 2021
„Die Kindheit ist lang und schmal wie ein Sarg, aus dem man sich nicht allein befreien kann.“ Der erste Band der "Kopenhagen-Trilogie", in dem Tove Ditlevsen ihre Kinderjahre in den 1920er Jahren beschreibt, ist für mich ein absolutes Lese-Highlight - inhaltlich, sprachlich, emotional. Ganz große Leseempfehlung!

Literatur · 28. Dezember 2020
Endlich darf ich euch von diesem Thriller erzählen, den ich bereits Ende September gelesen habe, der aber erst heute erscheint. Und darum geht's: Als Rowan Caine die Stellenanzeige liest, in dem eine Nanny für vier Mädchen in einem Landhaus in Schottland gesucht wird, weiß sie: Das ist genau das Richtige für sie! Ihren Job als Erzieherin in der Kita hat sie satt, seit sie bei einer Beförderung übergangen wurde. Ihre Mitbewohnerin und beste Freundin ist für einige Monate verreist, Single...
Literatur · 15. Dezember 2020
Die USA in sehr naher Zukunft: Donald Trump hat zwei Amtszeiten hinter sich gebracht, jetzt regiert Ivanka. Die Polizeigewalt kennt kaum noch Grenzen und die NRA hat das Land fest im Griff. Frank Brill, ehemaliger Zeitungsredakteur, hat nichts mehr zu verlieren: Er beschließt, sich an allen zu rächen, die er für die Struggles in seinem Leben verantwortlich macht. Und so startet er einen todbringenden Roadtrip durch das Land ... halb Satire, halb Thriller - und doch viel mehr. Lesenswert!

Literatur · 10. Dezember 2020
Ein Bordell 1927 in Berlin: Das ist die Umgebung, in der die achtjährige Hedi aufwächst - und daran ist aus ihrer Sicht überhaupt nichts auszusetzen. Ein Gefängnis 1954 in Los Angeles: Das ist Hedis letzte "Wirkungsstätte" - nach einer fulminanten Karriere in Hollywood ist sie nunmehr eine Mörderin. Wie es so weit kommen konnte, das erzählt Anna Basener ebenso rotzig wie unterhaltsam in diesem Roman (nichts für Zartbesaitete und Zimperliesen).

Literatur · 19. November 2020
Zum dritten Mal ermittelt DS Kate Linville in Scarborough, diesmal jedoch ausnahmsweise offiziell - und doch anders als gedacht. Spannend und unterhaltsam wie nahezu alles von Charlotte Link.

Literatur · 05. November 2020
Vanessa ist gerade fünfzehn, als ihr Englischlehrer ein gesteigertes - um nicht zu sagen: ungesundes - Interesse an ihr entwickelt. Von der vermeintlichen Bewunderung und der so wohltuenden Aufmerksamkeit ist es nur noch ein kleiner Schritt bis zur ersten sexuellen Handlung. Doch ist man ein Opfer, wenn man eigentlich keines sein will? Denn wenn man es nicht sein will, dann ist man es auch nicht - oder?

Literatur · 29. Oktober 2020
Ein neuer Fall für "Klufti" - gewohnt kauzig, liebenswert und voller "Neee, Klufti, bitte tu das nicht"-Momente.

Literatur · 12. Oktober 2020
Eine wunderbare, ruhige und mitreißende Geschichte über eine Liebe, die im Kindesalter beginnt und allen Widerständen trotzt. Eines meiner diesjährigen Lesehighlights!

Literatur · 25. September 2020
Misogynie allerorten - eine Übertreibung? Das könnte man meinen. Doch während der Lektüre dieses herausragenden Werkes gesellschaftlicher und feministischer Betrachtungen wird schnell klar: Nein, das ist keine Übertreibung, sondern in erschreckender Weise Alltag. Ein maximal lesenswertes Buch, das nicht nur inhaltlich, sondern auch sprachlich überzeugt.

Literatur · 25. September 2020
Zwei Bücher, die ich parallel gelesen habe und die ihrerseits gewisse Parallelen aufweisen: "Writers & Lovers" von Lily King und "Unziemliches Verhalten" von Rebecca Solnit. In beiden geht es um eine junge Frau und das Schreiben, um das Schreiben als Akt der Selbstfindung, der Selbstentfaltung und ja, auch als eine Form der Befreiung: in dem einen literarisch zum Roman geformt, in dem anderen als autobiografischer Bericht.

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