Troisdorf 1979: Andreas ist 18 und hat nur einen Wunsch: Schriftsteller werden. Am besten mit einem Mentor, idealerweise – Dream big! – Heinrich Böll! Doch stattdessen tritt der exaltierte Dichter Frieder Salzgraf in sein Leben – mit jahrzehntelangen Folgen ... ––– Eine ebenso kluge wie berührende Erzählung, der ich viele, viele Leserinnen und Leser wünsche. Große Leseempfehlung!
Nur einmal mit den Vögeln ziehn – wer hätte in seiner Jugend nicht einmal daran gedacht? Der Enge des Elternhauses, des Wohnorts entfliehen, seinen Weg gehen, seinen Platz in der Welt finden … ––– Coming-of-Age in der DDR: weder schönfärberische Ostalgie noch literarische Abrechnung mit einem System. Realitätsnah und einfühlsam. Besondere Leseempfehlung!
Als Fünfzehnjährige im österreichischen Örtchen Tal zu leben, ist kein Zuckerschlecken, Erst recht nicht, wenn man in er Schule zum sogenannten Restmüll gehört. Aber so lange man eine Crew um sich hat, ist alles halb so wild. Oder? --- "2001" gehört für mich zu den unangefochtenen Jahreshighlights. Große Leseempfehlung!
Man stelle sich die "Kinder aus Bullerbü" ohne romantische Verklärung, stattdessen mit anstehenden epochalen Umwälzungen und einem vierzehnjährigen Mädchen, das seinen Platz in einer fest gefügten Welt sucht, vor - dann hat man in etwa eine Vorstellung dieses Romans. Atmosphärisch, sensibel, sprach- und bildgewaltig. Sehr lesenswert!
Ein Roman von mehr als 1200 Seiten, dessen Handlung sich unmöglich zusammenfassen lässt. Ein dichtes, intensives Leseerlebnis - und mein erstes erklärtes Lesehighlight des Jahres 2020.